PRIMULTIMA HOMINI

@ Atonale Kunstfestival Hamburg 2017 Sci-Fi Video-Installation

 

Begegnung, Traumsequenzen, die identisch auf beiden Monitoren erscheinen deuten auf gemeinsam erlebte Nähe, vermutlich in der Vergangenheit. Die Haare sind schon etwas nachgewachsen in der Präsenzrealität. Nach einer Phase von Leere, die vielleicht Jahre andauert, bestimmt als Mechanismus gegen das Irre-werden, entwickeln Sie Fähigkeiten unabhängig von Ihren Kommunikatotionshörern Signale in das Universum zu tanzen : Hoffnung auf Begegnung, die Strategie gegen die Isolation. Als endliche Gattung bezieht sich der Titel auf Nietzsches Zitat und auf die Kreisförmigkeit von sich entwickelnden Kulturen zu ihrem Niedergang und Ihrem Neuanfang auf höherem Niveau als visionäres, spirituelles Moment.

“…dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen können. Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinauswirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren! Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. .. Wehe!
Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird.”